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Herbstgedichte
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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.05.2019

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Von dieser Last hat Jesus uns befreit!

Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen Lüsten und Vergnügungen, lebten in Bosheit und Neid, verhasst und einander hassend.

Titus 3,3

Sehr groß und schwer war unsere Sündenlast:
Wir haben gelogen, geneidet, gehasst!
In all unserer ganzen Sünden-Lust
luden wir uns dauernd auf Schuld und Frust!
Doch Jesus Christus hat uns frei gemacht:
Er ist es, der nun treu über uns wacht!
Unsere vielen Sünden sind vergeben:
Durch Jesus haben wir ewiges Leben!

Frage: Ist uns bewusst, von welcher Last Jesus uns befreit hat?

Zur Erinnerung: Vergessen wir niemals, dass Jesus uns aus unserer Sündhaftigkeit befreit hat: Wir waren boshaft, neidisch und pflegten unsere fleischlichen (= sündigen) Begierden. Damit haben wir uns selbst geschadet. Jesus aber hat uns frei gemacht.

Herbstgedichte und Herbstlieder

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Herbstgediche und -Lieder-Menüs geblättert werden)


Herbst

Herbstgedicht


Der Herbstwind fegt stürmisch über’s Land,
hält Farbe und Pinsel fest in der Hand,
malt Blätter gelb, rostrot und braun
und rüttelt kräftig am Gartenzaun.
Eichhörnchen sammeln flink Nuss um Nuss,
buddeln sie ein im Garten, am Fluss.
Menschen pflücken die Früchte der Bäume,
sehnen sich nach der Sommerzeit Träume.
Wildschweine wühlen, die Eicheln so köstlich,
der Tisch ist gedeckt für alle ganz festlich.
Die Felder gähnen leer, die Ernte eingefahren,
voll sind die Scheunen, gehortet zum Aufbewahren.
Nebelschwaden gleiten bleiern über den Wald,
der Jäger „Halali“ in der Ferne verhallt.
Frech zeigt der Winter sein weißes Gesicht,
die Flockenpracht zerrinnt im Abendlicht.
Kraniche kreischen, Richtung Süden ziehen sie nun fort,
sie kennen ihr Ziel, sie kennen Zeit und Ort.
Bunt blüht das Laub, zu kurz strahlt die Pracht,
bunt glühen die Bäume, verfärbt über Nacht.
Der Sturm pfeift und bläst, rüttelt kraftvoll, schüttelt sacht,
Blätter fallen zart und leise in manch frostiger Nacht.
Ein jedes löst sich auf eigne Art und Weise,
hier und da drehen sie sich im Kreise;
sie tanzen ihren letzten Tanz,
verloren ist ihr leuchtender Glanz.
Verwelkt, gekrümmt, erloschen ihr Leben,
fallen sie, um neuen Trieben ihren Platz zu geben.

Die Zeit der Ruhe,
die Zeit der Besinnlichkeit,
die Zeit, die uns sagt:
„Wir leben in der Endlichkeit“.
Und da ist Einer, der über allem wacht,
er fängt uns auf am Tage
und in der dunklen Nacht.


(Herbstgedicht, Autor: Maria Esch, 2015)


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