Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Trost und Hilfe
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.10.2017

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Das göttliche Auge selbst will uns den rechten Weg weisen.

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Psalm 32,8

Auf deinen Wegen lass mich gehen,
mit deinen Augen lass mich sehen.
Senk deine Liebe mir ins Herz,
sei mir der Trost in Leid und Schmerz.

Frage: Befolgen wir Gottes Unterweisungen? Können wir ihm mit gutem Gewissen in sein göttliches Auge sehen?

Vorschlag: Jeder, der sich vielleicht einmal für Gott entschieden hat und dann lau im Glauben geworden ist, muss dringend vor dem Allmächtigen Busse tun und sein Leben ganz neu auf den Herrn ausrichten. Dann darf er wissen: Das Blut Jesus Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde. 1. Johannes 1, 7 Jetzt ist man auch wider ermutigt zu völliger Hingabe.

Hilfe-, Trost- und Ermutigungsgedichte

Inhalt

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ICH LIEBE DICH! VON GANZEM HERZEN!

Trostgedicht zu Römer 8,38+39



Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,...

Römer 8,38+39 (Schlachter 2000)

Da mach(t) sich einer einen Reim drauf

Gedanken zum plötzlichen, völlig unvorhersehbaren Tod
einer 29-jährigen Mutter von zwei 4 und 6 Jahre alten Kindern.


So mitten rein ins junge Leben,
unfassbar, hat Gott Schmerz gegeben:

Die liebe Frau, die Mutter, Tochter
- noch viel mehr als wir sie mocht´ ER! -
drum nahm höchstselbst sie an die Hand
zu sich dort in´s Himmelsland.

Aus jungem Leben plötzlich weg,
entriss sie uns. Was ist der Zweck?
Man könnt´ ja grade wirklich meinen,
es ist entglitten IHM, dem Einen.
Ein Unfall, göttliches Versehen,
ist anscheinend hier geschehen.
Da hat Gott wohl nicht aufgepasst,
schießt´s durch den Kopf ja einem fast.
Leicht vorwurfsvoll mit etwas Spott:
„Ist das denn noch ein lieber Gott?“
Den kleinen Kindern Mutter weg,
dem Mann die Frau. Was ist der Zweck?
Tochter, Schwester – hoffnungsvoll,
keiner weiß, was das hier soll.

Erklär-Versuche scheitern kläglich,
wenn so Gedanken quälen täglich.

Und plötzlich dann auf einmal dort,
strahlt mitten rein hell Gottes Wort.
Oft las man ja schon Römer acht,
doch selten hat man es bedacht,
schwarz auf weiß so steht es da:
Hey, meine Lieb´ ist immer da!
Auch wenn´s vielleicht sieht anders aus,
ich, Gott, zieh mich da niemals raus!
Tut andres auf vielleicht sich drängen,
ich lass dich, mein Kind, nicht hängen.
Im Leben und erst recht im Tod,
bin und bleibe ich dein Gott!
Nichts, was du und ich auch kennen,
kann dich von meiner Liebe trennen!

Dich hab ich als mein Kind erwählt,
das ist, was bleibt und wirklich zählt!
Wenn andres grad den Blick auch trübt:
„Ich hab dich je und je geliebt!“
Das wird so bleiben – jetzt und immer.
Zwischen Tränen Hoffnungsschimmer!
Nicht Hoffnung, um selbst froh zu machen,
hohle Worte und so Sachen,
nein, hautnah Gott erlebt und spürt,
wen ER vergebend angerührt!

Bleib´, wenn im Hals ein Kloß mal würgt,
überzeugt, weil verbrieft, verbürgt,
dass weder Tod noch Leben
oder Engel, Mächte eben,
weder das, was jetzt grad geht,
noch was erst in Zukunft steht,
weder Kräfte noch Gewalten,
können großen Gott abhalten,
in ganzer Schöpfung niemand, nichts,
der Allmächt´ge selbst verspricht´s,
dass Seine Lieb´ ist unverbrüchlich,
selbst wenn hier alles widersprüchlich!

Mein Kind, sei bloß nicht so vermessen,
dass ICH je könnte dich vergessen!
Dein Schicksal ICH genau verwalte,
in MEINER Rechten ICH dich halte!
Bleib´ gewiss trotz aller Schmerzen:
Ich liebe dich!
Von ganzem Herzen!

Selbst wenn vor Schluchz´der Körper bebt
„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“


(Trostgedicht, Autor: Markus Ditthardt, 2013)


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