Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Wesen
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.07.2017

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Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.

Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Markus 16,16

Gott ist und bleibt derselbe Herr,
er herrscht allein für alle Zeit,
wer dass nicht glaubt, der irrt sich schwer
und ist für das Gericht bereit.

Frage: Es gibt Menschen, die behaupten: Ich kann nicht glauben, ich bin halt nicht so spirituell veranlagt. Was sollten diese unbedingt tun?

Vorschlag: Bitten Sie Gott in einem einfachen Gebet: Herr, hilf mir zu glauben, du kennst meinen Unglauben - ich möchte dich kennen lernen! Die Bibel sagt: Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wenn Sie wahren Frieden in ihrem Herzen haben möchten, ja wenn Sie möchten dass ihre Suche ein Ende hat, dann beten Sie zu Jesus Christus. Jesus will Ihnen Frieden und die Gewissheit ihres Heils schenken. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus dahingab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16.

Gedichte über Gott und sein Wesen

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gotteslieder-Menüs geblättert werden)


O Du majestätisch Wesen

Gotteslied, Melodie: Alle Menschen müssen sterben


1. O Du majestätisch Wesen,
das ein unzugänglich Licht
sich zum Sitz und Thron erlesen,
o wie schnöde bin ich nicht,
wenn ich mich, mich Kind der Hölle,
neben Deine Klarheit stelle!
Ach wie finster, arm und klein
muss ich Höchster, vor Dir sein!

2. Du hast niemals angefangen,
Du bist Gott von Ewigkeit;
ich bin gestern aufgegangen,
und vergeh´ vielleicht schon heut.
Deine Macht hat keine Schranken;
meine Kraft will immer wanken.
Du bist selbst der Quell des Lichts;
ich bin ein lebendig Nichts.

3. Nichts von Weisheit, nichts von Güte
wohnet in mir von Natur.
Wo ist jetzt in dem Gemüte
jener ersten Schönheit Spur?
Ach, Dein Bild ist ganz verblichen,
alle Kräfte sind entwichen,
und mein Körper fällt dahin,
wie die Blumen, die verblühn.

4. Fluch und Elend, Zorn und Sünde
ist nunmehr mein Element,
wo ich meine Nahrung finde,
wo mein Fuß zur Hölle rennt.
Tausend Wunden, tausend Flecken
schänden mich an allen Ecken;
und in der verderbten Brust
grünt die Wurzel böser Lust.

5. Was ich Gutes an mir habe,
ist ein Denkmal Deiner Hand,
Deine Wirkung, Deine Gabe,
die Du mir hast zugewandt;
Deine freie, milde Gnade
schmücket mich, die arme Made;
nähmest du zurück, was Dein,
ach, was würde übrig sein?

6. Doch auch Deiner Gaben Menge
klaget meinen Undank an.
Seel´ und Herz kommt ins Gedränge,
weil ich Dir nichts geben kann.
Herr, nach Deinem reichen säen
siehst Du ohne Frucht mich stehen;
und wie häuft´ ich meine Schuld
durch Verachtung der Geduld!

7. Herr, die Wunder Deiner Liebe
machen schamrot mich vor Dir.
Ach wie zart sind Deine Triebe,
wenn Dein Herz sich neigt zu mir!
Was, o wunderherrlich Wesen
hast Du Dir zur Lust erlesen?
Mich, der sündig, arm und klein!
Wahrlich das mag Gnade sein!

8. Hier, hier lieg´ ich in dem Staube,
unter Deinen Fuß gekrümmt;
doch mein demutvoller Glaube,
der in Staub und Asche glimmt,
freut sich heimlich Deiner Güte,
und mein tiefgebeugt Gemüte
hebt sich aus des Todes Tor
voller Zuversicht empor.

9. Meine Kräfte, meine Glieder
stehn zu Deinem Dienst bereit.
Sieh, hier sink ich vor Dir nieder,
voller Ehrerbietigkeit.
Deinen Willen tun und leiden,
sei der Gipfel meiner Freuden;
o Beherrscher aller Welt,
bilde mich, wie Dir´s gefällt!


(Gotteslied, Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)


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