Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Güte & Gnade
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 08.04.2020

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Nur über Sündenbekenntnis finden wir Zugang zu Gottes Thron!

Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!

Jesaja 59,1-2

Lasst uns jetzt nicht weiter ruhn
sondern aufrichtig Buße tun,
unsre Schuld Gott bekennen
und sie beim Namen nennen

Frage: Beten Sie – aber Gott hört bzw. erhört Ihr Bitten nicht?

Ermahnung: Gott ist absolut heilig und kann mit Sündern keine Gemeinschaft haben! Durch Jesu stellvertretenden Sühnetod, dessen wir kommenden Karfreitag gedenken, wurde aber der Weg zu Gott frei: Wer über Buße, Sündenbekenntnis und Bekehrung sich zu Gott wendet, wird Vergebung erlangen und somit Zugang zu Gottes Thron – auch mit Bittgebeten. Nicht ohne Grund hieß der leider weitgehend abgeschaffte Tag damals „Buß und Bettag“. Es ist löblich, dass man aktuell wieder an das Gebet in Deutschland denkt – aber ohne das vorangehende Wort des damaligen Feiertags „Buße“ wird es nach Gottes Wort nichts bringen! So wie bei defekten Geräten zur Nutzung erst der Schaden behoben werden muss, so muss auch erst die Sünde aus dem Leben geschafft werden! Lasst uns also unsere Sünden bekennen – dann wird uns Vergebung zuteilwerden (1. Joh. 1,9), der Weg zu Gott frei werden und dann dürfen wir auch mit Erhörung rechnen!

Gottes unverdiente Güte und Gnade

Inhalt

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Komm, beuge dich, mein Herz und Sinn

Begnadigungslied, Melodie: Preis, Ehr und Lob sei dir


1. Komm, beuge dich, mein Herz und Sinn,
vor Christi Throne tief darnieder!
Zu seinen Füßen sinke hin,
und bring´ ihm deines Dankes Lieder;
erkenne, wie du selbst aus dir nichts bist,
wie Gott in dir und Allen Alles ist.

2. Wo wär´ in dir ein Funken Kraft,
wenn du sie nicht erlangt von oben?
Wer hat dir Schutz und Ruh´ geschafft
vor deiner Feinde List und Toben?
Wer hat der Wahrheit Glanz hervorgebracht?
Wer unterdrückt des Bösen finstre Macht?

3. Wer hat dich aus der Not befreit,
dein Leben der Gefahr entrissen?
Wer krönt dich mit Barmherzigkeit?
Wer läßt dich seine Rechte wissen?
Ist ER es nicht, der unerschöpfte Quell,
der täglich noch uns zufließt, stark und hell?

4. Ja, deine Hand hat uns gefasst,
und überall Verdienst und Hoffen
hinweg getan der Sünden Last,
daß nun der Himmel uns ist offen;
du machst das Herz von Furcht und Zweifel leer,
und sel´ger Friede waltet um uns her.

5. Was zwischen uns sich drängen will,
hat deine Kraft gar bald vernichtet;
du hälst den Tempel rein und still,
den du dir selbst in uns errichtet,
daß ewig fest steht deine Herrlichkeit,
die dir in uns der Vater geweiht.

6. Du überschüttest uns mit Lieb´,
und reinigst Herzen, Mund und Sinnen,
daß wir aus deines Geistes Trieb
dich immer lieber noch gewinnen;
du drückst dem Geist der Reinheit Siegel auf,
daß unbefleckt wir enden unseren Lauf.

7. So nimm dafür zum Opfer hin
uns selbst mit Allem, was wir haben,
nimm Leib und Seel´, nimm Herz und Sinn
zum Eigentum statt and´rer Gaben.
Bereite selbst dir aus der Schwachen Wund
ein würdig Lob; mach´ deinen Namen kund!

8. Hinzu gib einen Sinn und Mut,
halt´ uns in deinem Geist zusammen,
daß unser Herz mit heil´ger Glut
entbrenn´ in deiner Liebe Flammen;
zu deinem Thron steigt unser Dank empor,
bis würd´ger er erschallt im höhern Chor.


(Begnadigungslied, Autor: Gottfried Arnold (1666 - 1714))


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