Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.09.2017

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Sehnsucht nach Gemeinschaft mit Gott

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?

Psalm 42,2-3

Ich suche Dein Antlitz, mein Herz ist bereit,
Herr, wohne und wandle in mir allezeit!
Ich suche dein Antlitz, mich dürstet nach Dir,
mein Gott und mein König, o neig Dich zu mir!

Frage: Sehnen Sie sich auch danach Gottes Angesicht zu schauen?

Tipp: Angesichts endzeitlicher Zeichen steigt zunehmend bei Jesus wirklich liebenden Christen die Sehnsucht nach Jesu Kommen. Man hört auch weltweit von häufigeren Gebetsversammlungen bei hingegebenen Gotteskindern, was ein geistlich sehr gutes Zeichen ist. Machen auch Sie mit! Suchen Sie das Gebet und den Kontakt mit Jesus Christus zu intensivieren – ob im stillen Kämmerlein oder in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen! Es wird Ihnen zum Segen sein!

Lebenssinn, Nachdenkliches, Weisheiten

Inhalt

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Geht unsere Welt kaputt?

Lebensweisheitsgedicht


Wer morgens in die Zeitung sieht,
erschrickt, was alles so geschieht.
Weshalb man es gar nicht vergisst,
wozu der Mensch stets fähig ist.

Man liest von Lug und auch Betrug,
gar viele kriegen nie genug.
Der Mensch, er jagt nach Gut und Geld,
als gäb’s nichts bess’res auf der Welt.

Denn wer sich lässt von Habgier leiten,
versucht die andern auszubeuten.
Die Welt ist voller Hass und Neid,
wann wird der Mensch endlich gescheit?

Die Meere werden bald zerstört,
weil man die Mahner gar nicht hört.
Öl fließt – es sind Millionen Liter,
in’s Meer – und das ist wirklich bitter.

So macht der Mensch im Übermut,
die wunderschöne Welt kaputt.
Statt sie zu schützen und zu hegen,
beutet er sie aus - ganz verwegen.

Und die Natur – sie schlägt zurück,
wie lange haben wir noch Glück?
Die Katastrophen zeigen an,
die Apokalypse schon begann .

Sintflutartige Regenschauer,
zerstören vieles auf die Dauer.
Menschen verlieren Hab‘ und Gut
und dazu oft auch noch den Mut.

An vielen Orten brennen Feuer,
das ist beinah‘ schon ungeheuer.
Hier gibt es lange keinen Regen,
so ist die Sonne gar kein Segen.

Millionen Menschen haben Not,
sie haben nicht das täglich Brot.
Wenn wir vom Überfluss was geben,
können die Ärmsten überleben.

Millarden Dollars und noch mehr,
steckt man in’s eig’ne Militär.
Damit will man doch nur bezwecken,
dass sich die andern Völker schrecken.

So viele lassen sich heut‘ scheiden,
dass könnte man doch gut vermeiden,
indem man schenkt Lieb‘ und auch Zeit,
dem andern gibt, was ihn erfreut.

Und überall sind Menschen ganz entzweit,
sie leben jahrelang im Streit.
Die Liebe scheint ganz zu erkalten,
man sieht‘s bei jungen und bei alten.

Die Welt, sie ist total „marod“,
weil Menschen leben ohne Gott.
Sie kennen die Gebote nicht,
haben sie deswegen keine Pflicht?

Hab’n wir‘s nicht längst entdeckt:
Die Schöpfung Gottes wär‘ perfekt!
Er hat den Menschen wunderbar geschaffen,
deswegen stammt er nicht vom Affen.

Die Liebe Gottes will uns leiten,
das lässt sich gar nicht lang bestreiten.
Er will, dass wir ihm unser Leben,
zur täglich‘ Führung übergeben.

D’rum lass nicht zu viel Zeit verrinnen,
um ein Leben mit Gott zu beginnen.
Er schützet dich zu böser Zeit,
an jedem Tag – in Ewigkeit


(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Hermann Wohlgenannt, 2011)


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