Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Weisheiten, Lebenssinn
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.06.2019

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Dienen wir doch allein dem lebendigen Gott!

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!

2. Mose (Exodus) 20,3

Allein auf Gott lasst uns die Hoffnung setzen,
nicht auf die Welt und nicht auf ihre Götzen.
Gott kennt genau die lauernden Gefahren,
ER hat die Macht uns alle zu bewahren.

Frage: Ja, gibt es in unserer aufgeklärten Welt denn immer noch Götzendienst?

Vorschlag: Schauen wir nur einmal ins Showgeschäft, viele Rock- und Pop-Sänger und Musiker lassen sich genussvoll vergöttern, ebenso die Schauspieler und Spitzensportler. Auch berühmte Politiker oder Finanzgrößen lassen sich verherrlichen. Gott aber hasst den Götzendienst. ER duldet keine anderen Götter neben sich, weil er allein heilig ist und weil er das ganze Universum erschaffen hat. Viele machen sich selbst auch zum Götzen, indem sie sich übertrieben ins Rampenlicht stellen und sich übermäßig um ihr Äußeres kümmern. Gott will, dass wir ihn allein ehren, sein heiliges Wort respektieren und befolgen und andere Menschen zu ihm weisen. Dies wollen wir von ganzem Herzen gerne tun! Er allein ist würdig, dass man ihn ehrt!

Lebenssinn, Nachdenkliches, Weisheiten

Inhalt

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Optimist und Pessimist

Lebensweisheitsgedicht


Viel kluge Köpfe haben versucht
die Menschheit sinnvoll einzuteilen.
Nach Maßstäben haben sie gesucht,
um sie auf Schubladen zu verteilen.

Die Menschen sind ja keine uniformen Massen,
Gott hat in Vielfalt uns erschaffen.
Da sind Geschlechter, Ethnien, Rassen, Klassen,
die Vielfalt unterscheidet uns vom Affen.

Wir sprechen in verschiedenen Zungen,
was die Verständigung erschwert.
Doch ist’s uns mit Verstand gelungen
zu Deuten und Verstehen was ungeklärt.

Bei aller Vielfalt gibt es doch zwei Arten,
die alle von uns sehr gut kennen.
Wir können sie im Leben überall erwarten
und sie Opti- und Pessimisten nennen!

Der Optimist geht frohgemut ins Leben,
er schaut schon früh am Morgen die hellen Seiten an.
Der Pessimist will sich am Morgen kaum erheben,
„es hat ja alles keinen Zweck, nichts geht voran!“

Der Optimist grüßt freundlich seinen Nachbarn,
wenn fröhlich er zu seiner Arbeit strebt.
Der Pessimist wird grußlos an ihm vorüber fahr’n,
es ist ihm einerlei, wer außer ihm in seiner Nähe lebt.

Der Optimist freut sich auf seinen Arbeitsplatz,
ist dankbar stets für Lohn und Brot.
Dem Pessimisten ist dagegen alles für die Katz‘
und sieht bei jeder Schwierigkeit gleich rot!

Der Optimist bleibt auch in Stürmen ganz gelassen,
was er nicht ändern kann, das nimmt er hin.
Der Pessimist fühlt sich von aller Welt verlassen
und finstere Gedanken verdüstern seinen Sinn.

Der Optimist weiß um die Kraft von oben,
er wendet sich allzeit getrost an unseren Gott.
Der Pessimist will nicht den Herrgott loben,
der Himmel ist für ihn schon längst Bankerott!

Der Optimist ist voll Vertrauen,
er weiß wohin sein schmaler Lebenspfad ihn führt.
Der Pessimist dagegen will nicht weit schauen,
von Zukunftshoffnung bleibt er ungerührt.

Wir alle sollten Optimisten bleiben,
weil Gottes starke Hand uns hält.
Lasst uns den Pessimist in uns vertreiben,
mit Gott regiert der Optimismus unsere Welt!


(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2010)


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