Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sorgenlast Gott bringen
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.02.2018

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Was wählen wir: Den Weg der Sünde und des Todes oder den Weg des ewigen Lebens?

Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben
in Christo Jesu, unserm Herrn.

Römer 6,23

Nach weitren, stillen Seefahrtstagen,
kommen Matrosen, und sie sagen:
"Herr Kapitän, - s` ist kaum zu fassen,
der Essensdieb, der konnt` s nicht lassen,
s` ist Ihre Mutter...." Was wird nun -
der Kapitän mit Mamma tun?
Er überlegt: "Setz` ich aufs Recht?
schon` ich die Mutter, - handl` ich schlecht!"

Frage: Was wird der Kapitän jetzt tun? Er weiß, er muss seine Gesetze durchsetzen, sonst verliert er jegliche Autorität bei der Besatzung. Zugleich weiß er aber auch, dass seine von ihm geliebte Mutter eine Auspeitschung nicht überleben würde. Gott sagt in der Bibel auch: Wer sündigt, soll sterben (Hesekiel 18,4)!

Vorschlag: Viele Menschen denken: Was ich jetzt falsch gemacht oder nur insgeheim Schlechtes gedacht habe, war ja nur eine Bagatelle - und niemand hat`s gesehen oder gehört. Macht nichts! Gehen wir zur Tagesordnung über. Welch ein Trugschluss! Die Bibel sagt: Das Wort Gottes ist ein Richter der Gedanken und Sinne (Hebräer 4,12b). Am Jüngsten Gericht werden die Menschen von Gott gerichtet nach der Schrift in den Büchern nach ihren Werken (Offenbarung 20,12b) So ernst nimmt Gott unser Handeln während unseres Lebens! (Bitte diesen Tagesleitzettel auch wieder aufbewahren oder kopieren, es folgen noch zwei weitere Zusammenhängende nach!)

Nöte und Sorgen Gott bringen und Hilfe finden

Inhalt

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Warum willst du doch für morgen armes Herz

Bittlied, Melodie: Warum sollt ich mich denn grämen?


1. Warum willst du doch für morgen, armes Herz,
immerwärts wie ein Heide sorgen?
Wozu dient dein täglich Grämen,
weil Gott will in der Still
sich der Not annehmen?

2. Gott hat dir geschenkt das Leben, Seel
und Leib; darum bleib ihm allein ergeben.
Er wird ferner alles schenken;
traue fest, er verläßt nicht,
die an ihn denken.

3. Sage nicht: Was soll ich essen?
Gott hat dir schon allhier
so viel zugemessen, daß der Leib
sich kann ernähren; übriges wird indes
Gottes Hand bescheren.

4. Sorgst du, wie du dich sollst kleiden? Jesus spricht:
Sorge nicht, solches tun die Heiden.
Schau die Blumen auf den Feldern,
wie so schön diese stehn
und die Bäume in Wäldern.

5. Sorgt ein Vogel auf den Zweigen,
wenn er singt, hüpft und springt,
wer ihm werde zeigen, was er essen soll
und trinken? Nein, ach nein, ganz allein
folgt er Gottes Winken.

6. Ach der Glaube fehlt auf Erden! Wär er da,
müßt und ja was uns not ist, werden.
Wer Gott kann im Glauben fassen,
der wird nicht, wenns gebricht
von ihm sein verlassen.

7. Wer Gerechtigkeit nachtrachtet und zugleich
Gottes Reich über alles achtet,
der wird wahrlich nach Verlangen
Speis und Trank lebenslang
wie im Schlaf empfangen.

8. Laß die Welt denn sich bemühen immerhin;
Herz und Sinn soll zu Jesu fliehen;
er wird geben, was mir fehlet,
ob er´s oft unverhofft
eine Weil verhehlet.

9. Nun, Herr Jesu, meine Freude, meine Sonn,
meine Wonn, meine Seelenweide,
warte du nur meiner Seelen,
so wird mir auch allhier
nichts am Leibe fehlen.

10. Alles sei dir unverhohlen,
was mir fehlt, was mich quält,
großer Gott, befohlen.
Sorge du, so will ich schweigen und
vor dir nach Gebühr meine Kniee beugen.

11. Ich will dir mit Freuden danken
fort und fort, hier und dort,
und will nimmer wanken.
Lob und Preis sei deinem Namen!
Sei mein Teil, Hilf und Heil,
liebster Jesu! Amen.


(Bittlied, Autor: Laurentius Laurenti (1660-1722))


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