Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Nachfolge & Hingabe
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.03.2017

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Auch gerade im Leid Gott anflehen und ihn hoffen!

Was ist meine Kraft, dass ich ausharren könnte; und welches Ende wartet auf mich, dass ich geduldig sein sollte?

Hiob 6,11

Drückt mich das Leid schon lang und schwer,
und sehe ich keinen Ausweg mehr,
so gilt es doch auf Gott zu schauen
und im Glauben auf ihn zu bauen!

Frage: Befinden wir uns vielleicht gerade jetzt in einem finsteren Tal und sehen keinen Hoffnungsschimmer?

Tipp: Hiob hatte alles verloren: Kinder, Hab und Gut – und schlussendlich auch seine Gesundheit. Nur das Leben blieb ihm noch. Dazu kamen noch „besserwisserische Freunde“ welche ihn bedrückten. Auch ich hatte damals ein jahrelanges finsteres Tal zu durchschreiten und sah keine Perspektive und Hoffnung jemals wieder raus zu kommen und bat wegen des schweren Leids wie Hiob einige Verse zuvor (Vers 9) Gott den „Lebensfade abzuschneiden“. Es ist offenbar typisch, wie auch Hiob hier, selbst als Gotteskind keine Besserung der Lage zu erkennen und schnell die Hoffnung aufzugeben. Aus der Bibel wissen wir aber, dass Gott Treue belohnt und auch Hiob am Ende noch gesegneter war als zuvor. Lasst uns Gottes Hilfe erflehen und ihm voll und ganz vertrauen: Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn - er WIRD es wohl machen! (Psalm 37,5) Amen und Halleluja!

Nachfolge, Hingabe und Treue

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden)


Wie dank ich´s Heiland, deiner Liebe

Nachfolgelied, Melodie: Mein Jesu, dem die Seraphinen


1. Wie dank ich´s Heiland, deiner Liebe,
daß du, des Höchsten einger Sohn,
für mich aus gnadenvollem Triebe
verließest deinen Himmelsthron?
Wie dank ich´s deinem treuen Herzen,
daß du vom Tode mich befreit
und mir die ewge Seligkeit erworben
hast durch Todesschmerzen?

2. Du hast dich meiner angenommen;
durch dich allein ist es geschehn,
daß ich der Finsternis entnommen,
um in dein helles Licht zu sehn.
Du hast mir köstliches Geschmeide,
das Kleid des Heiles zugewandt,
mir mitgeteilt der Kindschaft Pfand,
des Geistes selge Ruh und Freude.

3. Doch wär es, daß mein Geist noch hinge
durch manche Fäden an der Welt
und sein Verlangen worauf ginge,
das dir, Heilger, nicht gefällt:
ach, wäre dies, o du mein Leben,
so komm mit liebender Gewalt,
zerreiße diese Fäden bald;
dir sei mein Wille ganz ergeben.

4. Hier ist mein Herz und meine Seele,
ach nimm sie dir zu eigen hin,
daß sie dein Geist zum Tempel wähle,
und walte fort und fort darin.
Aus Liebe kamst du einst hernieder;
der Liebe, die dich zu uns zog
und Mensch zu werden dich bewog,
die zieh auch jetzt zu mir dich wieder.

5. Zerbrich, vernichte und zermalme,
was deinem Willen nicht gefällt;
ob mich die Welt an einem Halme,
ob sie an Ketten fest mich hält,
das gilt ja gleich in deinen Augen,
da nur ein ganz befreiter Geist,
der alles Eitle von sich weist,
und nur die lautre Liebe taugen.

6. Ja, Amen, da sind beide Hände,
auf´s neue sei dir´s zugesagt:
Ich will dich lieben ohne Ende,
mein Alles werde dran gewagt.
Ich trage meines Freundes Namen
und seiner Liebe Ehrenmal,
des Kreuzes sonst verhaßten Pfahl,
auf Stirn und Brust und Rücken. Amen.


(Nachfolgelied, Autor: Nach Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760 )


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