Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Jahreszeiten und Natur
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.02.2017

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Lasst uns von unserm Schlaf aufwachen und uns vorbereiten um unserm Gott zu begegnen!

Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?

1. Petrus 4,17+18

Wacht auf! Erkennt: Die Zeit naht schon,
wo Gott uns ruft von seinem Thron.
Stehn wir in heilgem Schmuck bereit,
zu sehn den Herrn der Herrlichkeit?
Selbst der Gerechte kaum besteht,
wenn einst das Wort des Herrn ergeht:
"Wer hat geglaubt mir und gedient?
Wer ist durch Jesu Blut versöhnt?"

Frage: A.) Wie ist das gemeint mit dem Gericht am Hause Gottes? B.) Welche Hoffnung blibt nach seinem Tod einem unbussfertigen Menschen?

Vorschlagl: Der Bibelkommentar von Heiko Krimmer erlärt: Das Wort "richten" bedeutet auch "zurichten, rechtmachen". Ein Mensch, der sich aufrichtig zu Gott bekehrt hat, soll wachsam bleiben, von dem Bestreben erfüllt, Gott in allen Dingen zu gehorchen. Lasst uns vom Heiligen Geist korrigeiren, läutern, zubereiten auf den Tag des Herrn. Wenn der Gerechte, der jeden Kompromiss mit der Sünde ablehnt, - kaum gerettet wird, (siehe Tagesvers) wie will der Gottlose, der Gottesleugner vor diesem heiligen, lebendigen Gott einst bestehen, wenn er Rechenschaft von ihm fordert? Wir rufen heute mit aller Dringlichkeit auf: Kehret euch zu Gott, denn er, und nur er erlöst euch! Jesaja 44, 22.

Gedichte und -Lieder zu Jahreszeiten und Schöpfung

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Jahreszeitengediche und -Lieder-Menüs geblättert werden)


Sonnenaufgang am Meer

Jahreszeitgedicht


Schwül war’s gewesen in der Nacht,
sie hatte mir keinen Schlaf gebracht.
So stand ich auf, es war gegen vier,
und schlich mich leise hinaus aus der Tür.
Die Luft, die ich spürte, ich bemerkte es gleich,
war angenehm kühl und sauerstoffreich.

Ich atmete tief, genoss sie sehr
und bog in den kleinen Weg hin zum Meer.
Als ich dort ankam, ich muss nun gesteh’n,
vor Staunen blieb mir der Mund offen steh’n.
Das Meer lag in seiner Schönheit hier,
gleich einem Spiegel, so schien es mir.

Glasklares Wasser, kein Lüftchen sich regte,
einen Fisch sah ich, der sich bewegte.
Vorsichtig setzte ich mich in den Sand,
war ganz alleine an diesem Strand,
genoss den Anblick, die gute Luft,
und sog in mich ein des Meeres Duft.

Ich steckte die Füße ins Wasser hinein,
Dämmerung kam, der Tag schlich herein.
Was sich dann abspielte vor meinen Augen,
kann ich bis heute noch gar nicht glauben.
Das Wunder der Schöpfung erlebte ich pur,
die Vielfalt der Farben in der Natur.

Am Horizont erschien, winzig klein,
der Bogen der Sonne mit ihrem Schein.
Er trug einen Kranz von funkelndem Rot
und beleuchtete zart ein Fischerboot.
Es lag wie ein Teller, flach auf dem Tische,
draussen im Meer, das Netz voller Fische.

Schon kroch die Sonne höher empor,
fast bis zur Hälfte, kam es mir vor.
Mit Strahlen, die wie Arme sich breiten,
um die Welt zu erfassen in ihren Weiten.
Glutrot färbte sich der Himmel vor mir.
Ich sah auf die Uhr: zwanzig nach vier.

Die Müdigkeit war von mir abgefallen,
als ich erblickte den Feuerballen,
der sich gelöst hatte vom Horizont,
um dorthin zu wandern, wo am Tage er wohnt.
Im silbrigen Wasser, das funkelt’ wie Sterne,
sah ich sein Spiegelbild hier aus der Ferne.

Ich war überwältigt von diesem Gescheh’n,
so etwas hatt’ ich bisher nie geseh’n.
Andächtig saß ich und bewunderte nur
die Fantasie des Schöpfers dieser Natur.
Ich konnt’ es nicht fassen und mir wurd’ es klar,
wie vollkommen und schön das alles hier war.

Dann stand ich auf, mit träumendem Blick,
und ging barfuss den Weg wieder zurück.


(Jahreszeitgedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)


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