Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Jahreszeiten und Natur
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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.09.2018

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Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechtsbestimmungen gelehrt, so wie es mir der HERR, mein Gott, geboten hat, damit ihr nach ihnen handelt in dem Land, in das ihr kommen werdet, um es in Besitz zu nehmen. So bewahrt sie nun und tut sie; denn darin besteht eure Weisheit und euer Verstand vor den Augen der Völker. Wenn sie alle diese Gebote hören, werden sie sagen: Wie ist doch dieses große Volk ein so weises und verständiges Volk!

5.Mose 4,5-6

Gott zu gehorchen bringt reichen Segen,
drum lasst uns beständig danach streben
in Gottes Wegen täglich zu wandeln
und nach Gottes Geboten zu handeln!

Frage: Hat unser Volk einen „weisen und verständigen Ruf“ in der Welt?

Tipp: Politik wie auch Unmoral in Deutschland und dem westlichen Europa lassen viele Völker nur den Kopf schütteln. Wer sich mit Völkerkunde beschäftigt weiß: „Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.“ (Sprüche 14,34). Schon immer führte Unmoral, Gottlosigkeit und Sünde zum Untergang eines Volkes. Dass es ganz anders gehen kann, lesen wir im heutigen Bibelvers: Ein Volk welches die Bibel ernst nimmt und danach lebt wird aufsteigen und gesegnet sein und wird von anderen Völkern als weise und verständig angesehen. Lasst uns für unser Volk beten, dass es sich doch wieder auf Gottes Gebote, welche einst Deutschland groß gemacht hatten, zurück besinnt und Buße tut!

Gedichte und -Lieder zu Jahreszeiten und Schöpfung

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Jahreszeitengediche und -Lieder-Menüs geblättert werden)


Sonnenaufgang am Meer

Jahreszeitgedicht


Schwül war’s gewesen in der Nacht,
sie hatte mir keinen Schlaf gebracht.
So stand ich auf, es war gegen vier,
und schlich mich leise hinaus aus der Tür.
Die Luft, die ich spürte, ich bemerkte es gleich,
war angenehm kühl und sauerstoffreich.

Ich atmete tief, genoss sie sehr
und bog in den kleinen Weg hin zum Meer.
Als ich dort ankam, ich muss nun gesteh’n,
vor Staunen blieb mir der Mund offen steh’n.
Das Meer lag in seiner Schönheit hier,
gleich einem Spiegel, so schien es mir.

Glasklares Wasser, kein Lüftchen sich regte,
einen Fisch sah ich, der sich bewegte.
Vorsichtig setzte ich mich in den Sand,
war ganz alleine an diesem Strand,
genoss den Anblick, die gute Luft,
und sog in mich ein des Meeres Duft.

Ich steckte die Füße ins Wasser hinein,
Dämmerung kam, der Tag schlich herein.
Was sich dann abspielte vor meinen Augen,
kann ich bis heute noch gar nicht glauben.
Das Wunder der Schöpfung erlebte ich pur,
die Vielfalt der Farben in der Natur.

Am Horizont erschien, winzig klein,
der Bogen der Sonne mit ihrem Schein.
Er trug einen Kranz von funkelndem Rot
und beleuchtete zart ein Fischerboot.
Es lag wie ein Teller, flach auf dem Tische,
draussen im Meer, das Netz voller Fische.

Schon kroch die Sonne höher empor,
fast bis zur Hälfte, kam es mir vor.
Mit Strahlen, die wie Arme sich breiten,
um die Welt zu erfassen in ihren Weiten.
Glutrot färbte sich der Himmel vor mir.
Ich sah auf die Uhr: zwanzig nach vier.

Die Müdigkeit war von mir abgefallen,
als ich erblickte den Feuerballen,
der sich gelöst hatte vom Horizont,
um dorthin zu wandern, wo am Tage er wohnt.
Im silbrigen Wasser, das funkelt’ wie Sterne,
sah ich sein Spiegelbild hier aus der Ferne.

Ich war überwältigt von diesem Gescheh’n,
so etwas hatt’ ich bisher nie geseh’n.
Andächtig saß ich und bewunderte nur
die Fantasie des Schöpfers dieser Natur.
Ich konnt’ es nicht fassen und mir wurd’ es klar,
wie vollkommen und schön das alles hier war.

Dann stand ich auf, mit träumendem Blick,
und ging barfuss den Weg wieder zurück.


(Jahreszeitgedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)


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