Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.05.2017

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Jesus schwebt -  seine Jünger segnend  -  in den Himmel. Dei Jünger verneigten sichn vor ihm und beteten ihn an. Sie erkannten seine Würde, seine Majestät und seine Herrlichkeit.

Er führte sie aber hinaus nach Bethanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen, und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit grosser Freude und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.

Lukas 24,50-54

Da geht der Herr von ihnen hin,
zum Himmel schwebt der Gottessohn,
zum Vater wollte er - dorthin,
zur Herrlichkeit, zu seinem Thron.
Dort herrscht er nun und schaut auf dich,
er setzt sich betend für dich ein,
dass du ihm treu bleibst ewiglich;
sag: Willst du ihm gehorsam sein?

Frage: Jesus sucht nach Menschen, die entsprechend dem Wort Gottes leben wollen. Er ist selbst der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wandern wir geistlich auf dem "Jesusweg?"

Vorschlag: Nur wer auf diesem Weg unterwegs ist, kommt am Ende zum Vater im Himmel, zum lebendigen Gott. Rufen Sie laut aus, indem Sie beten: Herr Jesus, ich bin viele falsche Wege, Irrwege der Sünde gegangen, indem ich mich gegen dein Wort auflehnte. Ich sehe ein, dass mich diese Wege ins Verderben, in die ewige Verdammnis führen. Bitte vergib mir meine vielen Sünden. Schenke mir ein reines Herz und sei du von jetzt an für immer mein Herr. Ich glaube an deine Erlösung, die am Kreuz auf Golgatha geschehen ist und die mir jetzt zugute kommt. Ich danke dir dafür, amen

Gedichte und -Lieder zu Jahreszeiten und Schöpfung

Inhalt

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Sonnenaufgang am Meer

Jahreszeitgedicht


Schwül war’s gewesen in der Nacht,
sie hatte mir keinen Schlaf gebracht.
So stand ich auf, es war gegen vier,
und schlich mich leise hinaus aus der Tür.
Die Luft, die ich spürte, ich bemerkte es gleich,
war angenehm kühl und sauerstoffreich.

Ich atmete tief, genoss sie sehr
und bog in den kleinen Weg hin zum Meer.
Als ich dort ankam, ich muss nun gesteh’n,
vor Staunen blieb mir der Mund offen steh’n.
Das Meer lag in seiner Schönheit hier,
gleich einem Spiegel, so schien es mir.

Glasklares Wasser, kein Lüftchen sich regte,
einen Fisch sah ich, der sich bewegte.
Vorsichtig setzte ich mich in den Sand,
war ganz alleine an diesem Strand,
genoss den Anblick, die gute Luft,
und sog in mich ein des Meeres Duft.

Ich steckte die Füße ins Wasser hinein,
Dämmerung kam, der Tag schlich herein.
Was sich dann abspielte vor meinen Augen,
kann ich bis heute noch gar nicht glauben.
Das Wunder der Schöpfung erlebte ich pur,
die Vielfalt der Farben in der Natur.

Am Horizont erschien, winzig klein,
der Bogen der Sonne mit ihrem Schein.
Er trug einen Kranz von funkelndem Rot
und beleuchtete zart ein Fischerboot.
Es lag wie ein Teller, flach auf dem Tische,
draussen im Meer, das Netz voller Fische.

Schon kroch die Sonne höher empor,
fast bis zur Hälfte, kam es mir vor.
Mit Strahlen, die wie Arme sich breiten,
um die Welt zu erfassen in ihren Weiten.
Glutrot färbte sich der Himmel vor mir.
Ich sah auf die Uhr: zwanzig nach vier.

Die Müdigkeit war von mir abgefallen,
als ich erblickte den Feuerballen,
der sich gelöst hatte vom Horizont,
um dorthin zu wandern, wo am Tage er wohnt.
Im silbrigen Wasser, das funkelt’ wie Sterne,
sah ich sein Spiegelbild hier aus der Ferne.

Ich war überwältigt von diesem Gescheh’n,
so etwas hatt’ ich bisher nie geseh’n.
Andächtig saß ich und bewunderte nur
die Fantasie des Schöpfers dieser Natur.
Ich konnt’ es nicht fassen und mir wurd’ es klar,
wie vollkommen und schön das alles hier war.

Dann stand ich auf, mit träumendem Blick,
und ging barfuss den Weg wieder zurück.


(Jahreszeitgedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)


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