Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Erntedankfest
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 03.08.2020

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Wir sind allesamt Sünder!

Wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott? Oder ein Mann rein sein vor dem, der ihn gemacht hat?

Hiob 4, 17

Wir alle sind ungerecht
und aus tiefstem Herzen schlecht!
Von Sünden heilt nur Jesu Blut:
Jesus macht allen Schaden gut!

Frage: Haben wir schon erkannt, dass wir nur durch Jesu Blut rein werden können?

Mahnung: Ganz gleich, wie genau wir Gottes Gebote einhalten, wie sehr wir uns engagieren, wie vorbildlich wir als Christen sein mögen: Wir müssen uns eingestehen, dass wir vor Gott alle Sünder sind. Und nur das Blut Jesu Christi macht uns rein von aller Schuld. Wer Jesus nicht als seinen ganz persönlichen Retter annimmt, der geht auf ewig verloren, und dies bedeutet nichts anderes als die ewige Hölle, in der das Feuer nie verlischt!

Lieder und Gedichte zum Erntedankfest

Inhalt

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Was Gott tut, das ist wohl getan

Erntedanklied, Melodie: Was Gott tut, das ist wohlgetan


1. Was Gott tut, das ist wohl getan,
so denken Gottes Kinder.
Wenn man nicht reichlich ernten kann,
liebt er uns doch nicht minder.
Er zieht das Herz doch himmelwärts,
ob wir gleich oft auf Erden
bei Mangel traurig werden.

2. Was Gott tut, das ist wohl getan.
Im Nehmen und im Geben
sind wir bei ihm stets wohl daran
und können ruhig leben.
Er nimmt und gibt, weil er uns liebt,
und seine Hände müssen
wir stets in Demut küssen.

3. Was Gott tut, das ist wohl getan.
Er zeigt uns oft den Segen,
und ehe man ihn ernten kann,
muß sich die Hoffnung legen;
weil er allein der Schatz will sein,
so nimmt er andre Güter
und bessert die Gemüter.

4. Was Gott tut, das ist wohl getan.
Es geh nach seinem Willen.
Läßt sich es auch zum Hunger an,
weiß er ihn doch zu stillen,
obgleich das Feld nicht viel enthält.
Man kann bei wenig Brocken
satt werden und frohlocken.

5. Was Gott tut, das ist wohl getan.
Das Feld mag traurig stehen,
wir gehn getrost auf seiner Bahn
und wollen ihn erhöhen.
Sein Wort verschafft uns Lebenskraft,
es nennt uns Gottes Erben,
wie können wir verderben?

6. Was Gott tut, das ist wohl getan,
so wollen wir stets schließen.
Ist gleich bei uns kein Kanaan,
wo Milch und Honig fließen,
doch ist´s genug zur Sättigung,
wenn Gott das Wenge segnet
und uns mit Huld begegnet.


(Erntedanklied, Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))


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