Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Nachfolge & Hingabe
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 01.04.2020

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Jesus, der König der Könige reitet bescheiden auf einem Esel in die Stadt Jerusalem ein. Sein Volk, die Juden, erkannten die wahre Grösse Jesu gar nicht.

Das Volk aber, das Ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! Und als Er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.

Matthäus 21,9 - 11

Das Volk schreit `Hosianna!`, singt ein Lied,
es ahnt jedoch so gar nicht, was hier grad` geschieht.
Er geht den schwersten Weg des Lebens dort hinan,
Er, das Lamm Gottes, das allein die Welt erlösen kann.

Frage: Was war denn so falsch am Jubel der Einwohner Jerusalems?

Vorschlag: Sie hofften, Er würde Israel vom Joch der römischen Besatzer erlösen, darum wollten sie ihn zum König machen. Der Prophet Sacharja hatte diesen Ritt auf der Eselin schon Jahrhunderte lang vorhergesagt. Der Prophet forderte die Juden zum Wiederaufbau des zerstörten Tempels auf, welcher nach der babylonischen Gefangenschaft geschah. Es ging ihm um die Wohnstätte Gottes, des Tempels. Geht es uns heute auch um Gottes Reich und nicht um spektakuläre Ereignisse? Wahre Verherrlichung Gottes zeigt sich in bedingungslosem Gehorsam Gott und seinem Wort gegenüber.

Nachfolge, Hingabe und Treue

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden)


Liebster Jesu, sei willkommen

Nachfolgelied, Melodie: Alle Menschen müssen sterben zu Joh. 1,12



Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;

Joh. 1,12 (Luther 1912)


1. Liebster Jesu, sei willkommen hier
in dieser bösen Welt,
da du kaum wirst aufgenommen,
da man dich verächtlich hält.
Ich, ich will dich nicht verscherzen,
wohne nur in meinem Herzen!
Du bist mein, ich bin dein,
ich will keines andern sein.

2. Zwar du kommest gar nicht prächtig,
aber ich bin schon vergnügt;
du bist dennoch reich und mächtig,
hast mir alles zugefügt,
was mich Sünder, was mich Schwachen
kann gerecht und selig machen.
Du bist mein, und ich bin dein,
ich will keines andern sein.

3. Dein so armes Kummerleben
soll mein steter Reichtum sein;
bin ich dir nur ganz ergeben
und vertrau ich dir allein,
so wirst du mir schon gewähren,
was mein Herz nur kann begehren.
Du bist mein, und ich bin dein,
ich will keines andern sein.

4. Will dich alle Welt gleich meiden,
dennoch find ich mich zu dir;
dich und mich soll nie was scheiden,
sondern ich will für und für in dir leben,
an dich glauben,
tot und lebend dein verbleiben
Du bist mein, und ich bin dein,
ich will keines andern sein.

5. Deine Schmach und deine Schande,
so dir diese Welt antut,
dienet mir zum höchsten Pfande
und versichert meinen Mut,
daß du mir in jenem Leben
wirst die höchste Ehre geben.
Du bist mein, und ich bin dein,
ich will keines andern sein.

6. Nun, mein Herze steht dir offen,
zeucht, mein Heiland, bei mir ein,
laß mich stets dein eigen sein!
Tilge du all mein Verbrechen,
so kann ich stets fröhlich sprechen:
Du bist mein, und ich bin dein,
ich will keines andern sein.


(Nachfolgelied, Autor: Friedrich Fabricius (1642 - 1703)


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