Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.08.2017

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Wer kann so viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes verstehen?

Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe.

Epheser 1,14

Gott kennt deine Sehnsucht, dein Verlangen,
sieht deine Aengste und auch dein Bangen.
Er hat - bevor er die Schöpfung gemacht,
in Liebe fürsorglich an dich gedacht.

Frage: Wer kann so viel Liebe, Gnade und Barmherzigkeit Gottes verstehen?

Vorschlag: Waren wir denn so gut, dass Gott uns erwählt hat? Nein, im Paradies wurden die ersten zwei Menschen, Adam und Eva Gott ungehorsam. Seitdem ist die Sünde zu allen Menschen durchgedrungen. Wir werden schon als Sünder geboren. Die Bibel sagt, dass das Herz des Menschen böse ist von Jugend auf. Es brauchte Jesus Christus, den Sohn Gottes, der uns mit seinem stellvertretenden Opfer am Kreuz auf Golgatha einen Weg aus der Gebundenheit der Sünde in die Freiheit der Kinder Gottes bahnte. Jeder, der sich in Reue und Busse zu Jesus kehrt, an ihn glaubt und ihm mit all seinen Kräften dient, der ist vom Fluch der Sünde befreit und damit vor Gott: Untadelig!

Lebenssinn, Nachdenkliches, Weisheiten

Inhalt

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Fundamentalismus
oder
Unter Verdacht

Lebensweisheitsgedicht


In der Zeitung stand wieder zu lesen
von Terror, von Bomben, Gewalt.
Fundamentalisten wären's gewesen,
diese Teufel in Menschengestalt.

Sie vergewaltigen, morden und plündern
und sprengen sich selbst in die Luft.
Keine Staatsmacht kann es verhindern,
für Allah fahr'n sie in die Gruft.

Etwas später mit großer Bestürzung
sehe und höre ich einen Bericht.
Dort attackiert man in grober Verkürzung
eines Christen biblische Sicht.

Man beschimpft ihn als Fundamentalisten,
und warnt vor großer Gefahr:
Er gehört wohl schon zu Terroristen
und übernimmt gar die Macht über's Jahr.

Da greif ich erstaunt nach der Bibel
und schlage sie fragend mir auf,
finde dann in der göttlichen Fibel
einen spannenden Lebenslauf.

Berichtet wird dort ja vom Heiland,
vom Menschen der Gottessohn war,
zugleich unser Christus, den Heiland
Maria, die Jungfrau, gebar.

Er war ein friedfertiger Bürger,
im Verhalten modern und sozial,
empfahl sich niemals als Würger,
nur seine Liebe, die war radikal.

Dieser Mensch, stets mit Gott eng verbunden,
stand auf sicherstem Fundament,
hat sich für uns Menschen geschunden,
immer heilend und stets kompetent.

Deshalb möchte ich jetzt als sein Jünger,
schon ähnlich dem Gottessohn sein
und gewähren - wie er Friedensbringer -
bereits Blicke zum Himmel hinein.

Wenn mich nun die Menschen schelten,
mir als Feind gegenüber steh'n,
mein Christsein mir übel vergelten,
dann lass’ ich als Christ das gescheh'n.

Derweil wachsen im Lande Moscheen
und man predigt den Hass dieser Zeit.
Wo Kinder Gottes als Feindbild da stehen
dort ist Hexenverbrennung nicht weit.

Denn auch Jesus, er war einst geächtet,
ertrug Spott und Hohn seiner Zeit,
wurde am Kreuz dann geschächtet
durch Menschen in Unmenschlichkeit .

Doch nie wird sein Wort untergehen.
Stets wird das, was er sagte, getan.
Eher sollten die Welten vergehen
und gottferne Menschen im Wahn.

So will ich auf Jesus stets sehen,
auf das, was er war und noch ist,
bin und bleibe trotz üblem Geschehen
fundamental sicher bei ihm als (s)ein Christ.


(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Martin Volpert, 2008)


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