Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gedichte zu Bibelversen
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.05.2017

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Gott ist ein treuer und liebender Vater. Voll Leidenschaft sorgt er für uns.

Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib was ihr anziehen werdet. Ist das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

Matthäus 6,25+26

Danke für das tägliche Brot,
für alles, was wir haben hier,
du bist der Herr und du bist Gott,
alles ist und kommt von Dir.

Frage: Die Wohltaten Gottes sind nicht zu zählen. Sagen wir ihm auch genügend "Danke"?

Vorschlag: Unser ganzes Leben soll ein Lobpreis für ihn sein. Die Ehrfurcht vor ihm soll unser ganzes Leben prägen. Jesus, und nur Jesus allein soll meine Freude und Anbetung sein. So drückt es der Liederdichter treffend aus, lasst es uns ihm gleichtun!

Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte)

Inhalt

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Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Bibellied zu Psalm 124



Ein Loblied im höhern Chor. Wo der HERR nicht bei uns wäre, so sage Israel,...

Psalm 124 (Luther 1912)


1. Wo Gott der Herr nicht bei uns hält,
wenn unsre Feinde toben,
und unsrer Sach er nicht zufällt
im Himmel hoch dort oben,
wo er Israels Schutz nicht ist
und selber bricht der Feinde List,
so ist’s mit uns verloren.

2. Was Menschenkraft und -witz anfängt,
soll uns billig nicht schrecken;
er sitzet an der höchsten Stätt,
der wird ihrn Rat aufdecken.
Wenn sie’s aufs Klügste greifen an,
so geht doch Gott ein andre Bahn;
es steht in seinen Händen.

3. Auf uns so zornig ist ihr Sinn;
wo Gott hätt das zugeben,
verschlungen hätten sie uns hin
mit ganzem Leib und Leben;
wir wärn als die ein Flut ersäuft
und über die groß Wasser läuft
und mit Gewalt verschwemmet.

4. Gott Lob und Dank, der nicht zugab,
dass ihr Schlund uns möcht fangen.
Wie ein Vogel des Stricks kommt ab,
ist unsre Seel entgangen.
Strick ist entzwei, und wir sind frei;
des Herren Name steht uns bei,
des Gotts Himmels und Erden.

5. Ach Herr Gott, wie reich tröstest du,
die gänzlich sind verlassen.
Der Gnaden Tür steht nimmer zu.
Vernunft kann das nicht fassen,
sie spricht: "Es ist nun alls verlorn",
da doch das Kreuz hat neu geborn,
die deiner Hilfe warten.

6. Den Himmel hast du und die Erd,
Herr, unser Gott, gegründet;
gib, dass dein Licht uns helle werd,
lass unser Herz entzündet
in rechter Lieb des Glaubens dein
bis an das End beständig sein.
Die Welt lass immer murren.


(Bibellied, Autor: 1,2,5,6 Justus Jonas 1524; 3-4 Martin Luther 1524)


Gedichtsband

Hinweis:
Obigen Liedtext mit Noten finden Sie auch im 'ev. Kirchengesangbuch'


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