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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.03.2017

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Jesus öffnet den Blinden ihre Augen. So manche Menschen sind geistlich blind. Auch ihnen will Jesus helfen.

Jesus aber blieb stehen, rief sie (die beiden Blinden) und sprach: Was wollt ihr, dass ich für euch tun soll? Sie sprachen zu ihm: Herr, dass unsere Augen aufgetan werden. Und es jammerte Jesus und er berührte ihre Augen; und sogleich wurden sie wieder sehend, und sie folgten ihm nach.

Matthäus 20,32-34

Die Armen und die Blinden,
sie wollten Jesus finden,
sie glaubten und sie wurden heil,
denn Jesus ist das Rettungsseil.

Frage: Jesus hat Mitleid mit sündenkranken Menschen. So viele sind mit geistlicher Blindheit geschlagen. Hat Jesus Ihnen schon das göttliche Augenlicht schenken dürfen?

Vorschlagl: Die meisten Menschen der heutigen Zeit denken, dass sie "aufgeklärt" und gut informiert sind. Die Bibel, Gottes Wort, jedoch lehrt uns klar in Apostelgeschichte 26, 18 dass der Apostel Paulus vor König Agrippa predigte, dass Jesus selbst ihn sendete um den Heiden die Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. Solche Erkenntnis ist göttliches Augenlicht. Wer des Paulus Rat befolgt und fortan Jesus dienen will, der ist wahrhaftig sehend geworden.

Gedichte und -Lieder zu Jahreszeiten und Schöpfung

Inhalt

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Das Gewitter

Jahreszeitgedicht


Ein Tag im Sommer, brütende Hitze,
mich zieht’s in den Wald, weil ich dort nicht so schwitze,
Verwelkt sind die die Blumen, verdorrt ist das Gras,
Bäume und Sträucher lechzen nach Nass.
Alles sehnt sich nach Regen, den wir lange nicht hatten.
Das Barometer zeigt immer noch 30 im Schatten.
Schwül ist die Luft, das Laufen fällt schwer,
Wunsch nach Erfrischung wie schon lange nicht mehr.
Kein Wölkchen am Himmel, soweit ich auch schau.
Mein Blick schweift nur übers endlose Blau.

Auf einmal, ich bin noch am Waldesrand,
erfasst unheimliche Stille das ganze Land.
Das Zwitschern der Vögel ist plötzlich verstummt.
Kein Bienchen zu sehen, was um mich her summt.
Vom Westen her weht ganz sanft eine Brise,
die ich willig und gern einen Augenblick lang genieße.
Der Himmel verfärbt sich, wird ganz grau.
Was nun kommen wird, ja, das weiß ich genau.
Grelle Blitze am Himmel, Donner grollt,
der Igel am Wegrand hat sich eingerollt.
Ein kurzer Moment, und das Himmelszelt
ist voll von dem Regen, der hernieder fällt.

Ich muss mich beeilen, mir bleibt keine Zeit,
die Schleusen des Himmels sind offen, ganz weit.
So schnell wie ich kann, lauf ich durchs Gras
Meine Kleider am Leibe sind schon ganz nass.
Das Plätschern des Baches, dem ich vorher konnt’ lauschen,
hat sich verwandelt in ein drohendes Rauschen.
Die Regentonne, fast gefüllt bis zum Rand.
Im Matsch nun lauf ich anstelle von Sand.

Zu Haus angekommen, die Stufen hinauf,
da hört’s auch schon wieder zu regnen auf.
Das Gewitter- vorbei, so schnell wie’s gekommen.
Ich sitze am Tisch, bin noch ganz benommen.
Minuten später, und mir wird es klar,
ist es genauso ruhig, wie es vorher schon war.
Die Sonne scheint wieder, ich kann es sehen.
Es ist so, als wäre gar nichts geschehen.

Ein Regenbogen erscheint jetzt am Himmel, ganz sachte,
als Zeichen des Bundes, den Gott mit uns machte.


(Jahreszeitgedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)


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