Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Weihnachtsgedichte
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 01.05.2017

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Die Gottsuche ist das Wichtigste, das jedem Menschen aufgetragen ist.

Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

Psalm 34,11

Wer Gott sucht, der wird ihn finden,
auch Vergebung für die Sünden.
Doch wer Gott nicht dienen will,
der verfehlt sein Lebensziel.

Frage: Haben Sie sich schon auf die Gottsuche gemacht?

Vorschlagl: Wer Gott von aufrichtigem Herzen sucht, der gibt damit zu verstehen, dass er Gott braucht. Wie Gott damals im Paradies den Adam suchte, nachdem er in Sünde gefallen war und sich vor Gott versteckte, so sucht der Herr heute noch auf unserer Welt, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Sich vor Gott zu verstecken bringt nichts. Seine heiligen Augen sind wie Feuerflammen und sehen alles. Treten Sie vor Ihren Schöpfer, bekennen Sie alle Ihre Sünden, glauben Sie an Jesus Christus, Ihren Erlöser, und weihen Sie ihr Leben Gott. Er lässt sich von Ihnen finden.

Weihnachtsgedichte

Inhalt

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Der Weihnachtsmann

Weihnachtsgedicht


Er stiefelt müd durch Eis und Schnee,
die kalten Füße tun ihm weh,
der Sack auf seinem Rücken schwer,
die Straßen beinah menschenleer.
Der Mann geht langsam, fast gebückt,
denn ob auch alles lichtgeschmückt,
ist er von Traurigkeit durchdrungen,
die er bisher noch nicht bezwungen.
In seinem Herzen ist ein Ringen:
Heut soll er Kindern Freude bringen,
doch wie? – er ist ja selbst nicht froh.
Ihn quält´s: weshalb, wozu, wieso?
Es ist die seltsame Gestalt
noch gar nicht so besonders alt,
der Bart ist falsch, der Mantel dünn,
die Zipfelmütze immerhin
gibt ihm ein kleines bisschen Wärme,
sein Blick indes schweift in die Ferne.
Oh, wie man ihn bedauern kann,
den Weihnachtsmann…

Nun ist er fast am ersten Ziel,
jetzt gleich beginnt das tolle Spiel.
Drei Kinder hat´s in diesem Haus,
und alles schaut so festlich aus.
Schon klopft er an die große Tür,
dass man ihn in die Stube führ´.
Dort aber warten, bangen schon
zwei Töchter und ein kleiner Sohn.
Sie sagen artig ein Gedicht
und hoffen voller Zuversicht
auf das, was man vom fremden Mann
und aus dem Sack erwarten kann.
Und wahrlich: Es sind viele Gaben,
an denen sich die Kinder laben.
Und freun sich, jauchzen laut und lachen
ob so viel toller, schöner Sachen.
Der Mann in rot indes denkt leise:
Fortführen muss ich meine Reise;
hier werd ich länger nicht gebraucht.
und traurig ist er abgetaucht.
Oh, wie man ihn bedauern kann,
den Weihnachtsmann…

Als er mit müdem, lahmem Schritt
das nächste Haus gleich drauf betritt,
erfüllt den ganzen großen Raum
ein Lobgesang: „Oh Tannenbaum!“
Die Oma aber ruft: „Schau da!
Der Weihnachtsmann ist endlich da!“
Klein Hanna guckt zu diesem auf,
da nimmt das Unheil seinen Lauf!
In Panik ist das Kind gefangen,
von Angst und Schrecken und von Bangen.
Es kreischt und schreit: „Mama, Mama!“
Das Chaos ist nicht abwendbar.
Der Weihnachtsmann muss schnell hinfort.
Dies ist jetzt nicht der rechte Ort.
Rasch lädt er die Geschenke aus
und schleicht sich aus der Stube raus.
Oh, wie man ihn bedauern kann,
den Weihnachtsmann…

Als er – inzwischen sehr erbleicht -
die kleine Straße hat erreicht,
setzt er sich traurig in den Schnee.
Wenn doch ein Wunder nur gescheh!
Und wie er da so einsam kauert
und sich und diese Welt bedauert,
kommt hinter einer hohen Hecke
ein kleiner Junge um die Ecke.
„Hallo“, spricht unser Freund sodann!
Schau her, ich bin der Weihnachtsmann.“
Der Junge doch, acht Jahre alt,
sagt: „He, das lässt mich völlig kalt!
Ich glaub nicht an den Weihnachtsmann.
Ein Märchen, das man sich ersann,
um kleine Kinder zu verschaukeln
und ihnen etwas vorzugaukeln.“
Der kleine Kerl ist wirklich smart.
Der Weihnachtsmann zupft sich am Bart,
„Ich heiße Franz, Franz Lindemann.“
Und ganz allmählich bricht der Bann.
Der Junge aber, gar nicht dumm,
erzählt das Evangelium,
von Jesus, der geboren ward
und reich beschenkt uns dadurch hat.
„ER liebt Sie, Er hat gar sein Leben
für Sie persönlich hingegeben.
ER ist der König, Er ist Herr,
ER lebt und Er stirbt nimmermehr.
ER hat den Thron, den Thron erklommen.
ER möchte in Ihr Leben kommen.“
Franz Lindemann kann es kaum fassen,
kann nicht von dem Gedanken lassen,
dass Gott ihn liebt, so wie er ist.
Und er beschließt: Ich werde Christ.
Noch in derselben Weihnachtsnacht
hat er mit Gott dies festgemacht.
Oh, wie man ihn beneiden kann!
Franz Lindemann…


(Weihnachtsgedicht, Autor: Arne Baier, 2007)


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